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Die Geschichte

Ein Sturz vom Bike brachte mich auf das Gummibandtraining. 

‘t O m’ -sports nahm eigentlich seinen Anfang nach einem operativen Eingriff an meinem rechten Handgelenk. Ich war im Wald beim Biken gestürzt. Da ich mich gerade auf meine nächste Pilgerreise vorbereite, kombinierte ich einfach das körperliche Training (Gehen) mit der Bewegungstherapie für mein Handgelenk.

Ein wesentlicher Faktor einer körperlichen Ertüchtigung besteht darin, sich gezielt in einer Körperregion mit im Blut enthaltenen Sauerstoff und Nährstoffen zu versorgen. Dies geschieht bei der Erzeugung eines gezielten Vakuums im Muskel, wie z.B. beim Stretching, also der Dehnung des Muskels und Sehnenapparates oder vorsichtigem Kontrahieren des Muskels.  

Als Pilger in Vorbereitung wollte ich im Wesentlichen draußen unterwegs sein, also einfach mit dem Rucksack auf dem Rücken laufen. Ich nahm ab jetzt ein dünnes kleines Gummiband von circa 2 cm Breite und 20 cm Länge beim Laufen mit. Damit suchte ich den Widerstand an der operierten Daumensehne zunächst in gedehnter Position. Hier kam mir meine anatomische Ausbildung und jahrelange Trainingserfahrung zu Gute und ich konzentrierte mich ganz bewusst auf das Erspüren des Muskels in der verletzten Region. Ich wusste auch, dass entgegengesetzt zur Dehnung die Kontraktion genauso wichtig war, um einen optimalen Impuls zur Heilung zu setzen.

Diese verletzte Körperregion galt es also nebst der Dehnung, durch gezielte Kontraktion, (so der therapeutische Ansatz) jetzt mit einem Gummiband zu beeinflussen. Wie bereits erwähnt, wollte ich dies (nach Pilgermanie) im Gehen tun und führte mein Gummiband stets bei mir. Zum Erstaunen meines Chirurgen war die Genesung in der Hälfte der Zeit von statten gegangen. Dieses positive «Phänomen» führte ich hauptsächlich, nebst der oben erwähnten gezielten Reizung, auf den hohen Anteil des Sauerstoffes draussen in der Natur zurück. Seitdem bin ich noch mehr überzeugt, dass es für ein richtiges Training nichts besseres gibt als den Sport unter freiem Himmel. Nichts desto trotz sind noch andere Faktoren wichtig für den menschlichen Organismus als «nur Stretch und Kontraktions» Bewegungen, z.B. die „Grünkraft“, aber auch der Kulissenwechsel einer Trainingsstunde. So dachte ich mmmhhhhh…!, wie interessant. Eigentlich hatte ich ausser dem Joggen und Biken und natürlich dem Pilgern den Freiluftsport gar nicht so auf dem Schirm. Ich war durch das Urteil des Arztes motiviert diese Idee des Trainings auf den ganzen Bewegungsapparat aus zu dehnen.

Ich erweitere das Gummibandtraining auf den ganzen Körper. 

Ich fing an zu experimentieren. Ich war durch Zufall auf ein grösseres Gummiband gestossen, nämlich ein Verschlussband eines Umzugskartons. Dieses Gummiband war im Totalen ca. 2 m lang 2,5 cm breit und 2-3 mm dick. Jedoch nicht wie die üblichen Fitnessbänder, diese 2 Meter waren rund, also durchgehend und geschlossen, wie auch das vorhin erwähnte erstere kleine Gummiband.  Ich nahm es also zu meinen täglichen «walks» mit. Zunächst waren einfach leichte Stretchübungen angesagt. Dann stellte ich mir die Kontraktionsübungen für Brust, Bizeps, Trizeps und Schulter im Fitnesscenter vor. Ich begann mit den verschiedenen sogenannten «Splittraining» zu experimentieren und bald erhielt ich einen unglaublichen Endorphin-Schub, da ich realisierte, dass ich das Fitnesscenter gar nicht mehr aufsuchen musste, um meine Gesundheit im Sinne des Kraftsportes aufrecht zu erhalten.
 
Ich hatte schon einige sportliche Aktivitäten in meiner Karriere ausprobiert, so realisierte ich schnell, dass der Muskelaufbau genauso, wenn nicht noch intensiver von statten ging, da es insgesamt mit dieser Methode eine noch intensivere Reizung für den ganzen Bewegungsapparat gibt. Vor allem war es ein unglaublich subtiles Auspowern, das ich empfand. Ich gab mir dabei die Erklärung, dass es nebst der Kraftanstrengung durch die Übungen und des sich vorwärts Bewegens auf unterschiedlichstem Terrain, wie Wald und Schluchten, also Unebenheiten, auch das Übermaß an Sauerstoff war, das dazu wesentlich beitrug. So wollte ich natürlich auch bald Übungen für alle anderen Muskeln, die im Fitness Center trainiert werden, ergründen. Immer natürlich unter dem Vorbehalt des sich vorwärts Bewegens. Nun, beim Latissimus und den Rhomboiden kam ich schnell mal ins Grübeln. Da man ja bekanntlich einen externen vor Ort fixierten Gegenstand benötigt, um mit dem vorhandenen, in diesem Falle dem Gummiband, eine gezielte Kontraktion in der genannten Körperregion zu erzielen. Also nahm ich das, was mir während des Gehens zur Verfügung stand, nämlich meinen eigenen mobilen Körper. Ich versuchte so einiges und siehe da, schließlich hatte ich es. Mit den verschiedensten Variationen konnte ich in den expliziten Regionen eine Ermüdung projizieren. So merkte ich, dass Nebenregionen von bekannten Muskelgruppen, die im Center trainiert werden, mit dieser Methode noch intensiver beansprucht werden können, vor allem die feinen Nebenmuskeln, auch Propriozeptoren genannt.
Dadurch wurde die «erzwungene» Experimentierfreudigkeit, (da die Möglichkeit an Gerätschaften begrenzt ist) mit hoher Bewusstheit belohnt.

Die Trainingsmethode wird immer ausgefeilter

Zudem merkte ich, dass noch andere Faktoren für das «Gummiband Outdoor Training» eine wesentliche Rolle spielen.
Die Bewegungsdistanzen einer Übung sind im Verhältnis zum regulären Gerätetraining ziemlich kurz. Es muss also eine starke Vorermüdung des Muskels stattfinden. Ich bediente mich der Anspannung und dem starken Fokussieren des zu ertüchtigenden Muskels. Zunächst ohne einen externen Widerstand, wie eben dem Gummiband. Ich spannte also den anvisierten Muskel so lange an, bis ich ihn richtig eruierte und intensiv spüren konnte. (Elemente der Achtsamkeit mit dem Fokus auf Atem und Bewusstheit wie im YOGA sind wichtige Komponenten dieses Trainings.) Anschliessend begann ich, wohlgemerkt in der vorher eingespannten Haltung, mit dem Gummiband minimale Bewegungen in die beabsichtigte Richtung zu machen bis diese dann durch eine stetige Progression in immer länger werdende Übungsabläufe bis hin zum ganzen Bewegungsradius übergingen. Somit also kam auch der sogenannte ‘Satz’ hinzu, das eigentliche Krafttraining, wie es bekanntlich mit bis auf 10, 20 oder auf 30 zählende Wiederholungen in den Fitnesscentern abläuft. Schnell wurde mir dann auch klar, dass die Bewegumgsamplitude nicht nur in die «gegebene» Richtung viel hergibt, sondern auch in andere Richtungen (soweit es die arretiert eingenommene Gelenkposition zulässt)erweitert werden kann, um den Muskel optimal zu stressen und das letzte aus ihm rauszuholen.

ZUSATZ: Den Umfang der Bewegung beim Ausführen einer Übung wird auch mit ROM (Bewegumgsamplitude — Range of Motion —) bezeichnet.

 

Ich bekomme eine Trainingspartnerin

Mittlerweile hatte ich so ziemlich alle Regionen meines Körpers mit diesem Outdoor Training im sehr hohen Mass abgedeckt. Ich war also ziemlich gut für meine lange Pilgerreise, den ‘JERUSALEM WEG’ vorbereitet. Ich besuchte vorher jedoch noch ein paar Pilgerfreunde, die ich auf einer meiner Pilgerfahrten kennengelernt hatte. Nämlich in Edenkoben (Deutschland) in der Süd -Pfalz. Ich erwähne diese Gegebenheit, da es eine wichtige Komponente für das heutige «Gummiband Outdoor Training» ist. Ich lernte meine Freundin und Lebenspartnerin dort als Nachbarin dieser Freunde kennen. Ich hatte noch einiges an Zeit, die ich mir nahm, bevor ich mich eben auf meine Reise machte. So stellten Gabriäll und ich sehr schnell fest, dass wir eine gemeinsame Affinität zu vielen Sachen hatten, unter anderem der Bewegung in Form von körperlicher Ertüchtigung. Dazu kam, dass ich trainingstechnisch anscheinend den vollen JOKER mit ihr gezogen hatte, da sie ein ausgeprägtes Wissen in der intuitiven Anatomie besass. Sie war schon damals unglaublich bewandert in den Künsten der Bewegung, durch ihre Vielzahl an Ausbildungen in verschiedensten Disziplinen wie u.a. ihrer 10-Jährigen TaiChi Ausbildung.

Ich stellte ihr voller Stolz mein «TRAINING» vor.

Gemeinsames Training in der Südpfalz

Gemeinsam begannen wir die wunderschöne Gegend der Pfälzischen Wälder mit den unzähligen Wegen zu erkunden und stellten dabei fest, dass es für diesen Outdoorsport die ideale Gegend ist. Es gibt in der Südpfalz neben dem Pfälzer Wald riesige Felder mit Weinreben. Es ist auch landschaftlich, also visuell, so reizvoll wegen der fast unendlichen Weitsicht, die man gen Osten hat. Ausserdem ist diese Region das grösste zusammenhängende Waldgebiet Deutschlands und der Nordostausläufer der Französischen Vogesen, also einer der grössten Sauerstoffproduzenten Mitteleuropas. Auch hat es unendliche ‘Spots’ wie Burgen, Ruinen und mystische Orte, die man dort in verschiedenen Touren erkunden kann. Mir war dies anfangs gar nicht so bewusst als ich die paar Tage mit Gabriäll vor meiner eigentlichen Reise unterwegs war. Als ich jedoch wiederkam und sich erst dann so langsam eine ‘Lovestory’ entwickelte, dehnte sich diese Liebe zu dieser Person auch auf die besagte Gegend und auf die Liebe zum «Gummiband Outdoor Training» aus. Wir experimentierten gemeinsam weiter an Strecken und an den Übungen selbst. Ich hatte erst da richtig erkannt, was für ein Potential überhaupt in dieser Idee steckte. Das erste Mal seit längerem hatte ich wieder einen Trainingspartner. Wir merkten immer besser, wie es ging und was noch intensiver wirkte. Auch ist mir die Wichtigkeit richtig erklären zu können aufgefallen, nämlich durch das Feedback, das Gabriäll mir bewusst aber auch unbewusst gab.
Wir fingen es auch schnell an «UNSER BABY» zu nennen. Es wurde gehätschelt, geschliffen und gefeilt, an den Übungen und natürlich in gleichen Massen an unserer Beziehung. Es kamen immer noch mehr Übungen dazu bis wir schlussendlich merkten, dass die Möglichkeiten des Trainings schier ins Unermessliche anstiegen. Ja, im wahrsten Sinne des Wortes. Es gibt so viele Möglichkeiten Bewegungen auszuführen und zu kreieren, wie es menschliche Gesundheitsbedürfnisse und anatomische Bewegungsrichtungen gibt. Denn jeder Mensch ist individuell.
So kann sich jeder, ausgestattet mit den Grundprinzipien dieses Training, schnell mal seine eigenen Wege bahnen und Übungen kreieren, so wie es ihm und ihr selbst beliebt und guttut. Auch Gabriele hatte schnell den tieferen Sinn und die Prinzipien des Gummibandtrainings verstanden und fing an ihre Schwachstellen im Körper mit dem richtigen Know-How durch das Training auszugleichen. Als sie erkannt hatte, wie effektiv und wohltuend das Ganze ist, kündigte sie ihren Vertrag im Fitness-Studio.

Zudem sollte man den Aspekt «des Unterwegs seins» stets als einen wesentlichen Faktor dieser Sportart berücksichtigen, da wir Menschen im Wesentlichen von der Abwechslung leben. Wir haben gerne verschiedenste Impulse in unserem Leben, woraus wir schlussendlich viel Kraft und auch Energie und vor allem erweiterte Hoffnung ziehen und diese finden wir hauptsächlich draussen beim vorwärts GEHEN in der Natur.

Das Kind braucht einen Namen

Abschließend sei noch ein wichtiges erwähnt bzgl. UNSERES BABYS und wie es seinen Namen bekam.
In den Anfängen nannten wir es das ‚oEbC’, die Abkürzung für ourdoorElasticbootCamp. BootCamp, da wir auch eine starke «push -komponente» in dieser Sportart einbauten.

Anschliessend kamen wir überein, es sollte „den Erfinder“ im Namen beinhalten und nannten es ‘tOf’ tomysOutdoorfit.
Nach längerem weiteren Experimentieren fand Gabriäll schlussendlich, dass es für sie alleine zu trainieren, (abgesehen von unserer gemeinsamen Anziehung für einander) nicht dasselbe ist, wie wenn ich mit ihr durch die Felder streife und sie motiviere. Mir wurde in dem Moment auch klar, was meine Mission bei dieser Sportrichtung ist, nämlich die andere zu MOTIVIEREN. Ich hörte schon viele Male in meinem Leben in verschiedenster Hinsicht, dass ich ein «REISSER» sei, also dass ich Menschen in eine Richtung bewegen könne. Ich wusste auch, dass ich mit dieser Sportmethode etwas Grösseres abdecken würde als anfangs gedacht. Ich hatte nämlich die Methode in der Methode (also DEN SPORT IM SPORT) entdeckt. Das WICHTIGSTE jedoch ist, dass Menschen sich dem schwierigsten widersetzen können, was überhaupt zur Sprache steht, der Demotivation, dem inneren Schweinehund. Der Faktor MOTIVATION ist für jede Sportart von hoher Bedeutung. Und so möchte ich jeden, der diese Sportart im Kern verstehen will, in die Lage versetzen, sich auch selbst zu motivieren. Danach war mir klar, das heutige ‘t O m’ also tomsOutdoorMotivation WAR GEBOREN.

Fazit

Zusammenfassend kann ich sagen, dass durch meine ursprüngliche Notlage durch mein verletztes Gelenk, eine Idee einer NEUEN SPORTART, JA ein REVOLUTIONÄRES KONZEPT entstanden ist, dass die BREITEN-SPORTWELT jetzt schon verändert hat.